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Links: Weibchen im Unterschlupf
Rechts: Männchen
Links: Weibchen mit Beute
Rechts: rotbraunes Weibchen im Netz
Weichen, Unterseite
Zwei ausgewachsene, kugelrunde Weibchen
Links: rote Variante, rechts: grünliches Jungweibchen
Links: sehr dunkles, rechts: sehr helles Weibchen
Links: Rostbraune Variante, rechts: Balz
Körperlänge beim Männchen 7-10, beim Weibchen
13-18 mm
Reife Tiere von Juli bis Oktober
Die Vierfleck-Kreuzspinne (Araneus quadratus) ist weit verbreitet, jedoch gewöhnlich etwas seltener als ihre nahe Verwandte, die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus). Anders als diese trifft man sie selten tagsüber im Zentrum ihres Fangnetzes sitzend, sondern eher versteckt in einem neben dem Netz angelegten, kuppelförmigen Schlupfwinkel. Das Netz wird meist dicht über dem Boden, am häufigsten an etwas feuchten Stellen, etwa auf Feuchtwiesen zwischen Disteln und anderen halbhohen Pflanzen angelegt. Mitunter findet man es aber auch an trockeneren Weg- und Waldrändern.
Die Weibchen sind deutlich rundlicher, gedrungener und massiger als die der Gartenkreuzspinne, sie ähneln von der Körperform her eher der Sumpfkreuzspinne (Araneus alsine) oder der Marmorierten Kreuzspinne (Araneus marmoreus). Oft wird die Vierfleck-Kreuzspinne als unsere schwerste heimische Spinne bezeichnet (was die Körperlänge betrifft, gibt es größere Spinnen).
Von der Färbung her ist die Vierfleck-Kreuzspinne
wahrscheinlich nach der Gartenkreuzspinne die variabelste einheimische Spinne. Der
Hinterkörper kann weißlich, gelb, grünlich, orange, braun, weinrot
oder auch leuchtend krischrot sein. Immer aber ist ein nach hinten
erweitertes, trapezförmiges Flecken-/Punkte-Muster zu erkennen,
selbst bei sehr blassen Exemplaren, bei denen es sich kaum
abhebt.
Ich habe hier in Ostwestfalen bisher jedoch zu über 90%
hellgelbe Exemplare, Männchen wie Weibchen, gefunden.
Nach der Paarungszeit im September/Oktober stellt das Weibchen an verborgenen Stellen in der Vegetation einen oder mehrere Eikokons aus gelber Fadenwolle her. Anders als bei der Gartenkreuzspinne werden die im nächsten Frühjahr den Kokon verlassenden Jungspinnen noch im gleichen Jahr erwachsen. Trotz der größeren Masse benötigt Araneus quadratus also nur ein Jahr zur Entwicklung.
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