(Klicken auf Bilder für größere Fotos)
Links Weibchen, rechts Männchen (erkennbar an Duftschuppenstreifen im Vorderflügel)
Links Männchen, rechts Weibchen
,%20Maennchen_006.jpg)
,%20Weibchen_002.jpg)
Zwei Weibchen der hellen Form
valesina (tritt nur bei
Weibchen auf)
Flügelspannweite 55-70 mm
Reife Tiere von Juni bis September
Der Kaisermantel (Argynnis paphia) ist der größte der zu den Edelfaltern (Nymphalidae) zählenden heimischen Perlmutterfalter, die meist an ihrer leuchtend orangen Färbung mit charakteristischem schwarzem Fleckenmuster zu erkennen sind. Beim Kaisermantel treten gar nicht so selten auch schwarzweiße Exemplare auf (Argynnis paphia f. valesina), allerdings ausschließlich Weibchen. Die Unterseiten der Hinterflügel tragen bei den meisten Perlmutterfaltern (Name!) ein für die Identifizierung wichtiges silbrigweißes Muster und ggf. auch noch andere Färbungen, beim Kaisermantel etwa ein Olivgrün.
Die Männchen sind an vier auffallenden Duftschuppenstreifen entlang der vier hinteren Längsadern der Vorderflügel zu erkennen. Sie sind meist auch etwas kleiner als die Weibchen. Die Falter sind auf Waldlichtungen und an Waldrändern häufig beim Blütenbesuch zu beobachten, vorzugsweise an Disteln, Wasserdost u.ä.
Die Nahrungspflanzen der braunen, mit zwei gelben Längsstreifen gezeichneten und hinter dem Kopf mit zwei fühlerartigen Fortsätzen versehenen Raupen sind Veilchenarten (Viola reichenbachiana, V. hirta usw.). Die Eier werden einzeln nicht an der Pflanze, sondern an Bäumen usw. in der Nähe abgelegt. Die Raupe schlüpft noch im Sommer, geht aber ohne Nahrungsaufnahme in die Winterruhe und beginnt erst im nächsten Frühjahr zu fressen.
![]()