Hummel-Keilfleckschwebfliege (Eristalis intricaria),
Familie Syrphidae (Schwebfliegen)
Vielen Dank an Gerard Pennards für Korrekturen und Hinweise!
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Mistbiene (Eristalis tenax); siehe schwarzes Beinglied direkt über Fuß (Unterschied zu E. pertinax, s. Pfeil)
Mistbiene (Eristalis tenax), Weibchen
Körperlänge 15-17 mm
Reife Tiere von März bis November
Sattel-Keilfleckschwebfliege (Eristalis arbustorum), links Männchen, rechts Weibchen
Körperlänge 12-15 mm
Reife Tiere von April bis Oktober
Hain-Keilfleckschwebfliege (Eristalis interrupta), rechts Männchen über Weibchen im Balzflug
Hain-Keilfleckschwebfliege (Eristalis interrupta), Weibchen
Körperlänge 11-14 mm
Reife Tiere von April bis Oktober
Keilfleckschwebfliege (Eristalis pertinax), links
Weibchen, rechts Männchen.
Siehe gelbes Beinglied direkt über Fuß (Unterschied zu E.
tenax, Pfeil).
Keilfleckschwebfliege (Eristalis pertinax), Weibchen
Keilfleckschwebfliege (Eristalis pertinax), Männchen
Körperlänge 14-16 mm
Reife Tiere von März bis November
Links: Garten-Keilfleckschwebfliege (Eristalis lineata), Männchen
Körperlänge 11-14 mm
Reife Tiere von April bis Oktober
Rechts: Hummel-Keilfleckschwebfliege (Eristalis intricaria), Weibchen
Körperlänge 11-13 mm
Reife Tiere von April bis September
So wie die nahe verwandten Schmuckschwebfliegen vor allem Wespen nachahmen, haben sich die "Mistbienen" auf Bienen- und Hummelmimikry spezialisiert, um ihren Feinden (Vögeln, Eidechsen) zu entgehen (auch einige Arten der Gattung Volucella ahmen Hummeln nach).
Die eigentliche Mistbiene (Eristalis tenax) ist wohl die häufigste Schwebfliege unserer Breiten, dicht gefolgt von ihrer nächsten Verwandten, der Keilfleckschwebfliege (Eristalis pertinax). Die beiden Arten sind praktisch überall anzutreffen. Sie sind nur an kleinen Details zu unterscheiden: Bei der Mistbiene sind die ersten zwei Glieder über dem Fuß schwarz, bei der Keilfleckschwebfliege immer gelb. Außerdem besitzt letztere keinen so ausgeprägten dunklen vertikalen Gesichtstreifen und keine behaarten Augen (meist nicht zu erkennen). Alle anderen Eristalis-Arten sind gewöhnlich deutlich kleiner und/oder an anderen Merkmalen zu erkennen.
Alle hier vorgestellten Schwebfliegenarten sind im Sommer häufige Besucher von Gärten und an Waldrändern und auf Wiesen auf Doldenblüten zu beobachten. Ihre Larven leben in schlammigen, verschmutzten Gewässern, Güllegruben und abgestandenen Wasseransammlungen in Baumlöchern o.ä. Sie besitzen mehrere Zentimeter lange Atemröhren, was ihnen ein etwas bizarres Aussehen verleiht, und werden deshalb auch "Rattenschwanzlarven" genannt.
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