Totenkopfschwebfliege (Myathropa
florea)
Familie Syrphidae (Schwebfliegen)
Vielen Dank an Gerard Pennards und Gisela Merkel für Korrekturen und
Hinweise!
(Klicken auf Bilder für größere Fotos)
Sumpfschwebfliege (Helophilus trivittatus)
Körperlänge 14-16 mm
Reife Tiere von Mai bis September
Helle oder Verschiedenfarbige Teichrandschwebfliege
(Parhelophilus frutetorum oder versicolor), Weibchen
(Die beiden Arten lassen sich nach dem Foto nicht
auseinanderhalten.)
Körperlänge 12-14 mm
Reife Tiere von Juni bis Oktober
Schmuckschwebfliege (Helophilus pendulus), rechts Männchen
Körperlänge 12-14 mm
Reife Tiere von Juni bis Oktober
Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea),
unten links: orangefleckige Variante, unten rechts:
Männchen
Körperlänge 11-13 mm
Reife Tiere von Mai bis Oktober
Diese vier häufigen, sehr ähnlichen Schwebfliegenarten lassen sich bei genauerem Hinsehen recht leicht unterscheiden. Die Sumpfschwebfliege (Helophilus trivittatus) ist etwas schlanker gebaut als die drei anderen Arten und dadurch auch etwas länger. Nur das vorletzte Hinterleibsglied trägt ein charakteristisches helles Band in doppelter Sichelform. Das letzte Glied wird meist etwas nach oben gebogen und hat ein relativ stumpfes Ende.
Bei der häufigeren Schmuckschwebfliege (Helophilus pendulus) trägt das drittletzte Hinterleibsglied die Doppelsichelzeichnung, und auch das vorletzte Glied trägt noch eine kleine weiße Zeichnung. Insgesamt ist das Hinterende stärker zugespitzt. Die gelben Streifen sind schmaler und häufig auch dunkler, eher orange als gelb (orange Farbvariationen, manchmal sogar bei einem Tier, treten allerdings auch bei H. trivittatus auf, siehe 4. Bild).
Den selteneren Hellen und Verschiedenfarbigen Teichrandschwebfliegen (Parhelophilus frutetorum bzw. versicolor) schließlich fehlen die weißen Zeichnungen völlig, sie sind komplett dunkelgelb bis orange. Nach dem Foto läßt sich leider nicht bestimmen, um welche der beiden Arten es sich handelt.
Die der Gattung Helophilus nahe verwandte Totenkopf- oder Doldenschwebfliege (Myathropa florea) ist leicht am fehlenden Längsstreifenmuster auf dem Thorax zu erkennen. Sie trägt stattdessen eine "Batman"- oder Totenkopf-Zeichnung.
Alle vier Schwebfliegenarten sind im Sommer häufig auf Doldenblüten anzutreffen, gern in Gewässernähe. Die auch von den naheverwandten "Mistbienen" (Gattung Eristalis) bekannten Rattenschwanzlarven (so genannt wegen ihrer mehrere Zentimeter langen Atemröhre) leben in trüben, schlammigen Gewässern, Güllegruben und ähnlichem, wo sie sich von Algen und Detritus ernähren (Ausnahme s.o.).
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