Familie Syrphidae (Schwebfliegen)
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Hornissenschwebflege (Volucella zonaria)
Körperlänge 20-25 mm
Reife Tiere von Mai bis September
Hummelschwebfliege (Volucella bombylans var. bombylans), Männchen
Körperlänge 11-15 mm
Reife Tiere von Mai bis August
Hummelschwebfliege (Volucella bombylans var. plumata), links Männchen, rechts Weibchen
Körperlänge 11-15 mm
Reife Tiere von Mai bis August
Mondfliege (Volucella pellucens)
Körperlänge 12-16 mm
Reife Tiere von Mai bis August
Die Hornissenschwebfliege ist recht selten in
Deutschland, da auch die Hornissen, auf die sie bei ihrer
Lebensweise angewiesen ist, immer rarer werden. Die sehr große
Fliege legt ihre Eier in Nester der Hornisse
(Vespa crabro) und manchmal auch der ebenfalls recht
großen und seltenen Mittleren Wespe
(Dolichovespula media). Dabei helfen ihr die
hornissenähnliche Mikmikry-Zeichnung und rotgelbe Färbung, nicht
gestochen zu werden.
Die Larven ernähren sich von Abfällen und toten Hornissen am
Boden des Nestes, die erwachsenen Fliegen trifft man meist auf
Doldenblüten an.
Hummelschwebfliege (Volucella bombylans)
und Mondfliege (Volucella pellucens) sind weitaus häufiger.
Letztere wird auch Gemeine Waldschwebfliege genannt. Die Larven der
Hummelschwebfliege entwickeln sich in unterirdisch angelegten
Hummelnestern, die der Mondfliege leben im Boden unter
Wespennestern von Abfallstoffen.
Die Hummelschwebfliege ist sehr variabel, sie ähnelt meist der
Hummelart, in deren Nestern sie lebt. Die Stammform Volucella
bombylans bombylans gleicht mit ihrem schwarzen Körper und
rötlichgelben Hinterende der Steinhummel
(Bombus lapidarius), die Form Volucella bombylans
plumata ist viel bunter und ähnelt der Hellgelben
Erdhummel (Bombus lucorum), bzw. der Erdhummel (Bombus
terrestris) oder der Gartenhummel
(Bombus hortorum).
(Für mehr Infos zu den Hummeln hier klicken. Auch einige Schwebfliegen der
Gattung Eristalis ahmen Hummeln
nach.)
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